Endlich mal wieder in die Schweiz. Die Schweiz ist und bleibt eines meiner Lieblingsreisezielen. Die Anreise nach Lugano trat ich mit dem Zug an. Vielleicht für einige Menschen ein etwas ungewöhnliche Anreise, mal ohne Auto, aber doch super toll und endspannend. Trotzdem bin in mit zweimal umsteigen in acht Stunden in Lugano. Man muss echt sagen das die Schweizer ein tolles und von den fahrgeräuschen her ein ruhigs gut ausgebautes Streckennetz haben. Die meisten Züge fahren mit einer sogenannten Neigetechnik. Etwas ungewohnt, wenn sich der Zug das erstmal in die Kurve legt wie ein Motorrad. Aber somit hat man eine viel bessere Aussicht in die Täler oder in die Berge. Einfach nur schön. Zu dem Zugfahren, muss ich noch etwas berichten. Da ich in Besitz des Swiss Passes erster Klasse bin, könnte ich für z.b. vier Tage, das gesamte Streckennetz der Schweiz nutzen. Egal ob Bahn-, Bus- oder Schiff, eingeschlossen auch die Panoramastrecken wie z.B. der Glacier Express. Also der Swiss Pass eine super Sache.

In Lugano angekommen scheint die Sonne, es ist warm und es hat so einen ital. südlichen Flair. Draussen wartet schon mein Transfer ins Hotel Swiss Diamond das am Luganer See liegt. Dort nach kurzer Zeit angekommen, beziehe ich ein schönes Zimmer. Für eine Person rießig groß. Kurz darauf empfängt uns Frau Nicoletti vom Fremdenverkehrsamt Lugano/Tessin. Wir unternehmen einen kleinen gemüdlichen Sparziergang zu dem Bilderbuchort Morcote. Nach dem vielen sitzen ist das mal eine Wohltat. Dort gehen wir an Bord einer kleinen Jacht und genießen die Fahrt über den abendlichen Luganger See. Nach gut einer halben Stunde Fahrt, legen wir an dem Hafen vom Swissminatur Museum in Melide an. Auf einer 14.000 qm großen Parkfläche werdem dem Besucher mehr als120 handgefertige Modelle der bekanntesten Gebäude, Denkmäler und Transportmittel der Schweiz gezeigt. Eine 3.560 m lange Modelleisenbahn, mit 18 Zügen fährt durch den Park. Im Jahre 2009 kommte diese Miniattraktion ihren 50 Geburtstag feiern. Ich glaube man muss nicht erwähnen, dass der Park nur so von Blumen und Pflanzen her blüht und grünt. Einfach nur eine Augenweide, vor allem auch die kleinsten Details stimmen! So, nach sovielen Eindrücken vom Tag falle ich nach dem Abendessen nur noch ins Bettchen.

Am nächsten Morgen treffen wir unseren Guide Peter Knapp, wer wird uns die Zeit hier unten "betreuen" und rundführen. Es geht erstmal mit der Bahn in den Ort Paradiso. Dort angekommen steigen wir in die Drahtseilbahn (Jungfernfahrt 1890)! die uns auf den Monte San Salvatore (912 m) bringt. Es ist zwar nur ein kleiner Berg, aber von dort aus hat man einen herrlichen Ausblick auf den Luganer See, die Poebene und die Savoyener Alpen. Auf dem Dach der Kirche, erlebt man einen überwältigen Rundblick von 360 Grad. Für den Aufstieg auf das der Dach der Kirche sollte man schwindelfrei sein! Desweiteren gibt es noch ein historisches Museum, sowie das Blitzlabor, wo die Geschichte des Blitzforschungszenturm dargestellt wird. Wieder unten angekommen, unternehmen wir einen kleinen Sparziergang zum Restaurant Metamorphoris. Mit Blick auf den See nehmen wir unser sehr gutes Mittagessen ein. Nach der Stärkung geht´s entlang der Uferpromenade in Richtung Altstadt Lugano. Lugano hat etwas mondänes die Stadt ist einfach die Perle am Luganer See. Allein schon die nobele Einkaufsstrasse Via Nassa, reiht sich ein Uhrengeschäft an das nächste. Wohl gemerkt, Preise stehen oftmals nicht an den Ausstellungstücken. Warum wohl?
Lächeln Aber Luganos kleine Altstadt ist überschaulich und doch mit sehr schönen Gebäuden auf jedenfall ein Muss. In der Altstadt direkt an der Uferpromenade gelegten, besuchten wir noch das drei Sternehotel Internatioal au Lac. Zentral und seine direkte Lage am See, nur durch eine Straße getrennt, ist ein sehr günstiges Hotel, das seit 1906 als Familienbetrieb geführt wird.

Nach der Besichtigung fuhren wir mit der Standseilbahn, das ist so eine Art Drahtseilbahn am Boden, den Berg hinauf zum Bahnhof. Dort angekommen ginge wir zu Fuss zur nächsten Hotelbesichtigung dem Continental Parkhotel. Mit seinen 10.000 qm großen Park eine Oase mitten in der Stadt Lugano. Nun noch zum weiteren Höhepunkt des Tages! Mit dem Buss fuhren wir in ein kleines Nachbarörtchen von Lugano nach Montagnola ins Hermann Hess Museum. Hermann Hesse verbrachte die letzten 43 Jahre seines Lebens in Montagnola. Hier entstanden viele seiner wichtigsten Werke, z.b. Siddartha. Das Museum zeigt eine permanente Ausstellung der wichtigsten Stationen des Schweizer Nobelpreisträgers für Literatur, der in der bezaubernden Landschaft seiner Wahlheimat auch zum Maler wurde. Persönliche Gegenstände sowie zahlreiche Fotos, Bücher und Aquarelle vermitteln einen Eindruck von dem Leben Hermann Hesse. Die Zeit verging an diesem ruhigen schönen Ort viel zu schnell. Nach dem Musemsbesuch gingen wir auf Hermann´s Hesse´s Fussweg in sein so oft besuchtes Grotto. Nun werden Sie denken was ist ein Grotto? Tja, sagen wir mal so, es ist ein einfaches, einheimisches urtypisches Restaurant, evtl. vergleichbar mit unseren Straußwirtschaften. Dort liesen wir den ereignisreichen Tag bei heimischen leckeren Gerichten ausklingen.

Früh am nächsten Morgen starten wir mit dem Zug in die Kantonshauptstadt Bellinzona die "Stadt der Türme". Seit 2000 gehören die die Türme, Mauern, und Burgen zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die großartigen Burgen, mitteralterlicher Stadtkern, begeistern jeden Besucher. Wir hatten sogar noch richtiges Glück, an dem Wochenende fand in der Stadt, die Genusswochen statt. Jedes Kanton der Schweiz präsentierte und verkaufte ihre eigen herrgestellten Köstlichkeiteen, wie z. B. Salami, Käse, Brot, oder oder....Wir schauten uns sehr viele schöne Sehnswürdigkeiten an wie das Castelgrande, die älteste Burg  der Stadt. Sie liegt mitten in der Stadt auf einem Berg. Ganz einfach und leicht ohne große Mühen geht´s mit einem Lift nach oben. Vor hier aus hat man einen wundervollen Rundblick auf die Altstadt. Weiter gings dann abwärts zu Fuss, Theatro Sociale. Es ist eines von zwei erhaltenen Beispielen eines italienischen Theaters in der Schweiz, nach einem Entwurf des Mailänder Scala. Nach dem Mittagessen in einem gemütlichen Gasthauses in Bellinzona, verliesen mit den Zug in Richtung Tenero die Stadt. Dort angekommen, erhielt jeder der Gruppe ein E-Bike. Damit fuhren wir zum Hotel Esplanade. Ein sehr schönes vier Sterne Haus mit Panoramablick auf den Lago Magiore. Wie immer erfolgte ein kurzer Rundgang durch das Hotel, obwohl man es sich doch lieber in dem großem Wellnesscenter hätte gut gehen lassen, anstatt weiter zu fahren.

Mit dem E-Bike am Ufer es Lago Maggiore entlang gings nach Ascona, die Perle am Lago Maggiore. Das Alteortszentrum ist gekennzeichnet durch die engen Gassen und die kleinen Plätze, flankiert von Häusern mit schöen Portalen. Mit seinen Formen und Fassaden in Pastellfaben der Häuser hat dieses Städtchen einen ganz besonders romatischen Reiz. Doch die Zeit drängte uns wie immer. Zu einem Sektstopp im fünf Sterne Hotel Eden Rock mußte doch noch sein. Der Garten des Hotels ist ein wahrer Garten Eden, ruhig, mit privaten Badestrand, liegt das Hotel direkt am See.

Locarno ruft, und selbst Hollywood kommt. Ja, genau richtig gelesen! Jedes Jahr findet in Locarno ein internationales Filmfestival statt. Unter dem Sternenhimmel langer Sommernächte verwandelt sich Locarnos Piazza Grande in das wohl schönste Freiluftkino der Welt. Auch in Locarno gibt es viel zu bewundern und zu bestauen, wie z.b. die ehmalige Burg der mailänder Herzöge das Castello Visconteo mit seine archeologie Museum. Nach so einem anstrengenden Tag habe wir den Tag bei vorzüglicher Küche im Restaurant Di Vino mit Ausblick auf den See ausklingen lassen.


Bewohnte/besuchte Hotels:

Swiss Diamond Hotel, Lugano
   
Hotel International au Lac, Lugano

Hotel Continental Parkhotel, Lugano

Hotel Internazionale, Bellinzona

Esplanade Hotel Resort & Spa, Lorcano-Minusio, Lago Maggiore

Hotel Eden Rock, Ascona, Lago Maggiore

Hotel Dell´Angelo, Locarno, Lago Maggiore


                             
Schweiz Experte