Die Insel, die mich total überraschte.....

 Madeira ist ja bekanntlich die Blumeninsel. Aber sollte und wollte ich wirklich dorthin fliegen? Ist die Insel nur was für alte Leute? Na, ja bekannt für seine Naturschönheiten und Klima machte ich mich doch auf die portugisische Insel.  

 

In Funchal gut gelandet übernahm ich einen kleinen Mietwagen. Der wie sich herausstelle völlig ausreichend, sehr praktisch und vor allem parkplatzmäßig deutlich Pluspunkte sammeln konnte. Über eine schnelle kurze Anfahrt, erreichte ich meinen Urlaubsort, hoch über Funchal den kleinen Ort Monte.  Meine Unterkunft das Quinta do Monte, das wunderschöne ehmalige Herrenhaus liegt eingebettet in eine herrliche Gartenlandschaft und tollem Ausblick auf Funchal und das Meer. Direkt um die Ecke, fahren die berühmten Korbschlitten in Richtung Funchal. Auch die Gondel nach Funchal ist in 2 Fussminuten zu erreichen. Eine tolle Alternative zum Auto um nach Funchal zu kommen.

Sofort ging es auf einen Levada Wanderweg. Die Levadas sind kleine Wasserkanäle aus dem 15. Jahrhundert, die zur Trinkwasserversorgung der Insel sorgen. Oftmals durch spektakuläre Wasserfälle hindurchführen oder entlang von steilen Tälern führen. Schwindelfreiheit ist dort wirklich Vorraussetzung. Die ein oder andere Wanderung sollte man schonmal gemacht haben. Es gibt für jeden Schwierigkeitsgrad etwas.

In Funchal sollte man auf den Bauernmarkt besuchen. Hier gibt es Einheimisches zu kaufen, über Blumen, Obst und Gemüse, Korbwaren etc. gibt es dort einiges. Allein die Markthalle ist allein schon sehenswert, diese wurde im Art deco Stil errichtet. Im Anschluss daran gibt es den Fischmarkt. Fangfrisch wird dort mit den Schlachtermessern der Fisch zerteilt. Ansonsten gibt es noch etliche Dinge in der Stadt zu erkunden. Die Gassen der Altstadt, Museum über die Geschichte von Madeira, Madeira Wine Company, die Künstergasse mit seinen schönen kleinen Restaurants und Geschäften.

Auf jedenfall solle man sich wirklich ein Auto mieten. Denn so kann man am besten und ganz leicht auch ohne Navi die Insel erkunden. Die Straßen sind gut und Beschilderung ist auch vorhanden. Madeira hat nämlich auch ein Hochgebirge! Jawohl, mit 1.862 m hohen Berg Pico Ruivo den man ganz leicht erfahren kann, kommt man zu einer grandiosen Aussichtsplattform. Von dort aus könnten man zum Gipel laufen, wenn man 6 Std. noch laufen will?

Was haben ich noch gesehen? Viele gibt es noch zu berichten. Botanische Gärten, die Hochebende von Paul da Serra, die ältensten Lorberrbäume in Fanal, die schönste Küstenstraße im Norden von Sao Vicente nach Porto Moniz, Besuch bei Weinbaurern in Seixal, Camacha die Heimat der Korbflechter, die Steilküste Cabo Girao gehört zu den absoluten Highlights mit 580 m tiefer Blick runter zur Küste, usw. usw.

Also ehrlich gesagt, man muss einfach wieder kommen. Denn alles gesehen hat man in einer Woche bzw. 10 Tagen noch lange alles nicht.